7 Dinge, die viele glückliche Paare anscheinend anders machen


7 Dinge, die viele glückliche Paare anscheinend anders machen Für eine glückliche Beziehung gibt es kein genaues Rezept, das für alle funktioniert. Tatsächlich bestehen Beziehungen oft aus zwei Menschen mit verschiedenen Hintergründen, die Unterschiedliches erlebt haben und ihr Bestes geben, damit alles wie am Schnürchen läuft. Manchen Paaren scheint das aber besser zu gelingen als anderen – viel besser. „Viele der glücklichsten Pärchen haben eines gemeinsam: Sie erwarten keine Perfektion, sondern sind sich dessen bewusst, dass jeder Mensch seine Macken hat“, sagt Dr. Fran Walfish, Beziehungspsychotherapeutin. „Sie lassen sich nicht durch Unzulänglichkeiten ihres Partners oder ihrer Partnerin von dem größeren Ganzen ablenken.“ Die zufriedensten Paare haben auch besondere Ticks, Gewohnheiten und Regeln, die ihre Beziehung von anderen abheben. Im Folgenden verraten wir dir 7 Dinge, die viele dieser glücklichen Pärchen anscheinend anders machen. Sie warten nicht auf Valentinstag, um ihre Liebe zu feiern

Was ist deiner Meinung nach besser für eine Beziehung: für deine bessere Hälfte da zu sein, nachdem sie ein Haustier verloren hat, oder sie auf einen Drink einzuladen, nachdem sie befördert worden ist? Ob du es glaubst oder nicht, aber die letzte Option gewinnt. Deinem Partner oder deiner Partnerin in schweren Zeiten beizustehen, bringt zwar auch Beziehungspunkte, wenn du aber an seiner oder ihrer Freude teilhast, stärkst du eure Bindung sogar noch mehr, ergab eine Studie, die im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht wurde. Halte Ausschau nach großen und kleinen Gründen zum Feiern: Vielleicht hat z. B. eine:r von euch einen Lauf in Rekordzeit absolviert oder ihr habt es geschafft, ein Ikea-Möbelstück ganz ohne Geschrei oder Tränen zusammenzubauen. Den folgenden Rat von Amy, die seit acht Jahren verheiratet ist, zu befolgen, kann sicherlich auch nicht schaden: „Wir feiern den Neunten eines jeden Monats, da wir uns an einem Neunten kennen gelernt und am Neunten geheiratet haben. Wir schenken uns gegenseitig Karten oder gehen aus. So haben wir immer einen Grund zum Feiern.“ Abendessen und ein Film gehören nicht zu ihrem Date-Programm

Wenn du schon einmal ein anderes Paar beobachtet hast, das schweigend in einem Restaurant isst – und dir danach geschworen hast, dass du es niemals zulassen wirst, dass es bei dir dazu kommt –, dann sind dir Date-Nights wahrscheinlich nicht fremd. Diese machen deine Beziehung aber nicht unbedingt besser. Was es aber sehr wohl tut: gemeinsam neue und aufregende Dinge zu erleben. Neue Erfahrungen aktivieren das Belohnungssystem des Gehirns (dieselben Schaltkreise, die auch in der frühen Phase einer Romanze aktiviert werden) und überschwemmen es mit Dopamin und Noradrenalin. Diese sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen, so eine amerikanische Studie. Schau also über den Tellerrand hinweg: Probiert gemeinsam etwas Neues aus oder plant Überraschungsdates oder gemeinsame Ausflüge. Stephanie, die seit sechs Jahren mit ihrem Freund zusammen ist, meint dazu: „Wir machen Tagesausflüge in nahe gelegene Städte, und jedes Jahr machen wir eine große Reise. Wir lieben es, uns in fremden Gegenden zurechtzufinden und neue Gerichte zu probieren, die wir kaum aussprechen können. Das hilft uns, unsere Sichtweise als Paar zu erweitern. Außerdem wird unsere Beziehung auf diese Weise nie langweilig.“ Sie behalten sich gegenseitig im Auge

Mitzuzählen, wie oft wer etwas für die andere Person tut oder nicht, kann sich negativ auf eine Beziehung auswirken, wenn du es falsch machst (wie z. B., sich zu denken: Er hat den Müll nicht rausgebracht, also falte ich seine Wäsche nicht zusammen). Aber an die guten Dinge zu denken, die dein Partner oder deine Partnerin tut – sei es, dass er dein Auto vollgetankt hat oder sie dich mit Karten für ein tolles Konzert überrascht hat –, ist eine der schnellsten Möglichkeiten, um deine Beziehung zu verbessern. „Studien zeigen, dass negative Interaktionen fünfmal so starke emotionale Auswirkungen haben wie positive. Daher ist es wichtig, eine Reserve an Positivem aufzubauen“, sagt Dr. Scott Haltzman, Beziehungspsychiater und Autor von The Secrets of Surviving Infidelity. Anna, die in einer glücklichen Beziehung ist, meint dazu: „Ich habe ein Tagebuch neben meinem Bett und schreibe immer die netten Dinge auf, die mein Partner so tut. Immer, wenn ich wütend auf ihn bin, werfe ich einen Blick hinein und meine Stimmung ändert sich schlagartig. Außerdem gilt: Je mehr Gutes du suchst, desto mehr findest du auch.“ Sie haben eine Art Geheimsprache

Es kann ein geheimer Blick sein, der signalisiert: „Lass uns hier verschwinden.“ Es kann auch ein geheimer Code für Sex sein, à la: „Das Häschen braucht eine Karotte.“ Je mehr Insider-Jokes und Ausdrücke ein Paar verwendet, die sonst niemand versteht – einschließlich alberner Spitznamen, erfundener Begriffe und Aufforderungen zum Sex –, desto höher ist der Zufriedenheitsgrad in der Beziehung, so eine Studie, die im Journal of Social and Personal Relationships veröffentlicht wurde. „Was unsere Ehe auszeichnet, ist, dass wir eine Geheimsprache voller Insider, Filmzitate und Songtexte haben, glaube ich“, verrät Carrie, die seit fünf Jahren verheiratet ist. „Unsere Art, miteinander zu kommunizieren, ist ein Symbol dafür, dass wir uns auf einzigartige Weise verstehen.“ Sie streiten, aber sie versöhnen sich auch

Du hast etwas gesagt, das du lieber nicht hättest sagen sollen, dein Partner oder deine Partnerin hat auch ein paar sehr verletzende Dinge geäußert, und jetzt leckt ihr beide eure Wunden. Zwar streiten sich alle Paare, aber wie es nach einem Streit weitergeht, sagt mehr über eine erfolgreiche und glückliche Beziehung aus als die Häufigkeit von Auseinandersetzungen oder das, worüber gestritten wird, so eine Studie des Gottman-Instituts. „Sobald ein Streit beigelegt ist, treffen Paare in vielen besonders guten Beziehungen die aktive Entscheidung, nicht nachtragend zu sein“, sagt Dr. Walfish. Nehmen wir an, du und deine bessere Hälfte streitet euch darüber, dass sich z. B. ihre Mutter in eure Beziehung einmischt. Sobald ihr euch versöhnt habt, solltet ihr einander versprechen, das Thema beiseitezuschieben und es bei künftigen Auseinandersetzungen nicht mehr anzusprechen. Oh, und Versöhnungssex hilft auch. Sie halten sich gegenseitig auf Trab

Nach der Arbeit das Lieblingsessen deines Partners oder deiner Partnerin mit nach Hause zu bringen oder eine sexy Notiz in seiner oder ihrer Jackentasche zu verstecken: All diese kleinen Gesten und Überraschungen können dafür sorgen, dass dein Gehirn die gleichen Botenstoffe ausschüttet, von denen du beim ersten Kennenlernen nicht genug bekommen konntest. „In einer Studie wurden Paare gebeten, händchenhaltend hin und her zu gehen, während eine andere Gruppe einen Hindernisparcours absolvieren musste, bei dem ihre Handgelenke und Beine aneinandergefesselt waren“, sagt Dr. Haltzman. „Teilnehmer:innen des zweiten Experiments berichteten, dass sie sich hinterher stärker verbunden fühlten, weil das Überraschungsmoment Dopamin freisetzt, das eine engere Bindung entstehen lässt.“

Jenn, die seit dreieinhalb Jahren mit ihrer Partnerin zusammen und nun mit ihr verlobt ist, verrät uns einen ihrer Beziehungstipps: „Ich hinterlasse gelegentlich Notizen in ihrer Lunchbox oder auf ihrem Computer. Sie überrascht mich, indem sie die Wohnung sauber macht, wenn ich nicht zu Hause bin. Wir beschenken uns auch hie und da mit Blumen oder einer anderen kleinen Aufmerksamkeit“, sagt Jenn. „Putzen ist etwas, das wir beide nicht gerne tun. Mir fällt es aber besonders schwer aufgrund einiger OPs, die ich an meinen Handgelenken hatte. Wenn ich nach Hause komme und die Wohnung sauber ist, fällt mir eine Last von den Schultern und ich weiß, dass sie an mich denkt. So können wir zudem mehr Zeit miteinander verbringen, anstatt Hausarbeiten zu erledigen. Kleine Überraschungen geben mir das Gefühl, geliebt und geschätzt zu werden.“ Sie haben mindestens einmal pro Woche Sex

Frag zehn verschiedene Paare, wie oft sie Sex haben, und du wirst zehn verschiedene Antworten erhalten. Eines ist aber sicher: Sex spielt eine große Rolle. Je zufriedener eine Frau auf einer sexuellen Ebene ist, desto glücklicher ist ihre Beziehung, so eine Studie im Journal of Psychiatry and Behavioral Science. Andere Studien zeigen, dass das auch für Männer gilt. „Beim Sex schüttet unser Gehirn Oxytocin aus. Das ist ein Bindungshormon, durch das sich eine Person ihrem Partner oder ihrer Partnerin stärker verbunden fühlt“, sagt Dr. Haltzman. Die magische Zahl? Einmal pro Woche, mindestens. Paare, die es wöchentlich tun, hatten 44 Prozent mehr positive Gefühle gegenüber ihrer besseren Hälfte als diejenigen, die es seltener tun. Diejenigen, die es alle paar Tage tun, weisen mit einer 55 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit ein höheres Zufriedenheitslevel auf.

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